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Wandern im Yosemite NP

Das erste Auffällige: Es wandern hier weit mehr Deutsche als man zunächst annehmen mag – vielleicht weil Wandern nicht zu den Lieblingsbeschäftigungen des Durchschnittsamerikaners gehört.

 

Der Amerikaner lässt sich da lieber von Pferden den Weg hoch tragen (siehe Foto).

 

Die Wanderung (8,5 km Länge, 680 m Höhe) war sehr schön, jedoch vermisst man das Weizenbier zwischendurch (ebenfalls die Knödelsuppe). Dafür sind überall „Restrooms“ vorhanden – zum Glück ab einer gewissen Höhe auch nur noch als Plumpsklo, sonst wäre Ms. Thanel wohl völlig vom Glauben abgefallen….

 

Vernall Falls

Nevada Falls

Horseback Riding

 

 

 

 

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Yosemite National Park

Der Yosemite National Park ist ein wirklich wundervoller NP. Schon beim Einfahren in das Parkgelände fühlten sich die Odenwälder sichtlich wohler, wurde doch das sandige und verbrannte Land Carlifoniens endlich durch ein für uns gewohntes grünes Waldgebiet ersetzt.

Nach dem dortigen Tunnel konnte man schließlich einen ersten Blick auf das atemberaubende Yosemite Valley werfen. Von der Schönheit des Tales bezaubert, machten wir ein erstes Fotoshooting mit dem El Capitan im Vordergrund.

 

Jedoch leicht gereizt durch die lange kurvenreiche Berg- und Talfahrt und der Tatsache, dass Ms. Thanel seit dem Frühstück nichts mehr zu essen bekommen hat, gingen wir nach dem Einchecken um 14.00 Uhr in den Food Court der Yosemite Lodge.

In freudiger Erwartung auf eine gute Hausmannskost – wie wir es in den Berghütten bei uns gewohnt sind – wurden wir herbe enttäuscht. Food Court heißt in Amerika Hamburger, Spaghetti, Pizza und anderes Fast Food anstatt leckerer Käsespätzle, Gulasch oder Leberknödelsuppe. Ms. Thanel bezeichnet den Hamburger gerne als den Germknödel der Amerikaner.

Leider ist hier trotzdem dass wir in einem idyllischen NP sind, alles sehr kommerziell angehaucht.

 

Die haben unserer Meinung nach einfach keine Ahnung von rustikaler Gemütlichkeit wie beispielsweise im Allgäu oder den Alpen.

Im Frühjahr kommt wohl bedeutend mehr Wasser runter

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Sequoia Nationalpark

Zunächst Mal … wir haben weder Bären noch Klapperschlangen gesehen – dafür aber Eichhörnchen und Rehe. 

Nun kommen wir zu den tollen Superlativen. Es ist nicht der höchste Baum der Erde, nicht der älteste, nicht der mit dem größten Stammdurchmesser, aber dafür der mit der größten Holzmasse – der General Sherman Tree. Da kann sich die dicke Eiche in Airlenbach was abgucken. Aber wenn uns keiner gesagt hätte, welches der „größte“ ist, hätten wir ihn wahrscheinlich nicht von den anderen großen Bäumen unterscheiden können – die sind alle sehr gewaltig.

 

Das Wandern an sich ist in 2000 Meter Höhe und 25 °C recht angenehm, da wir heute keinen nennenswerte Steigung unternommen haben. Den Rest des Tages verbrachten wir am Pool, bzw. in einem Diner, den man am ehesten mit dem Gasthaus zum Steinbruch in Hetzbach vergleichen könnte – etwas schmuddelig aber liebenswert und lecker (leider ohne den Unterhaltungsfaktor Gastwirt, dafür aber mit lustigen Mexikanern).

 

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Sequoia National Park

Die Fahrt dorthin war nicht wirklich der Rede wert – immer geradeaus (Zum Glück sind wir aus LA raus gekommen, bevor Obama angekommen ist – denn dann wären die Straßen dicht gewesen).

 

Im Hotel angekommen, nach Zimmer gefragt – OK – erst ab 16.00 Uhr, wir also ins Besucherzentrum vom Nationalpark.

 

Nun muss man sagen, dass der Deutsche bei Geschwindigkeiten mit dem Auto verwöhnt ist – auf manchen Autobahnen ohne Limit, in den USA nur mit etwa 120 km/h.

Innerorts in den USA 25 Meilen / h bis 55 Meilen / h – wie sich herausstellte.

 

Wenn Sich der Odenwälder nicht sicher ist, und das Navi 30 Meilen als Limit vorschlägt, kann er ja nix falsch machen, wenn er denn nur 30 fährt.

 

Der nette Sheriff fragt dann an der nächsten Ampel von der Spur nebenan:

 

Sheriff: Ist mir Ihrem Auto alles in Ordnung?

Der Odenwälder: Ja … warum, ist mein Bremslicht kaputt?

Sheriff: Nein, aber sie sind eben nur 30 Meilen gefahren.

Der Odenwälder: Ja, so hat mir das mein GPS vorgeschlagen.

Sheriff: Vergessen Sie das Ding, innerorts dürfen sie hier in Three Rivers 55 Meilen fahren.

Der Odenwälder: OK – dann werde ich das doch künftig tun.

 

Womit die Frage der maximalen Geschwindigkeit innerhalb geschlossener Ortschaften für Odenwälder geklärt wäre – und mit dem Auto ist auch alles in Ordnung.

 

Und im Besucherzentrum haben wir auch einen guten Tipp bekommen:

If you see a bear, klap your hands and shout „go away bear“.

 

Mich würde ja brennend interessieren, ob das funktioniert, ausprobieren möchte ich es aber nicht.

 

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