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Resümee der Rundreise:

So eine Rundreise ist anstrengender als gedacht, und zählt daher nach Olli’s
Definition nicht als Urlaub (lt. Olli ist Urlaub wenn man sich entspannen kann
wie bspw. Türkei-Urlaub und alles andere wo man wandert, Orte erkundet etc.
zählt als Reise). P.S: Ich brauch dringend Urlaub………….. ;-(

Weiß ich nicht ob wir so eine große Rundreise noch mal auf eigene Faust
unternehmen werden, oder ob wir uns zukünftig auf 1-2 Orte beschränken. Denn
1200 Milen sind kein Pappenstil und kosten unheimlich viel Zeit in denen man auf
Kaliforniens Straßen doch recht wenig Abwechslung geboten bekommt und sieht….

Sind zu dieser Zeit wohl mehr Deutsche in den Staaten unterwegs als wie es uns
vorzustellen wagten. Wenn man sich darauf konzentrierte (was wir übrigens oft
taten ;-) konnte man leicht herausfinden welche Sprache verschiedene Leute
sprechen. Komischerweise war unverhältnismäßig oft deutsch dabei. Zeitweise
litten wir glaube ich echt unter Verfolgungswahn, musste man doch ständig
aufpassen über wen man lästert (wir lästern nicht – wir stellen nur fest) ohne
dass dieser uns womöglich noch versteht. Dazu fällt mir v.a. das Abendessen in
Palm Springs ein – bei dem Olli von zwei amerikanischen ältern Herren auf den
deutschen Spruch seines T-Shirts angesprochen wurde. Meine Güte war der
Gesichtsausdruck von Olli sehenswert *grins*

Kann ich kein Fast Food mehr sehen. Wenn ich noch 1x Hamburger, Pizza und Co. In
den nächsten 3 Tagen essen muss, dann ko…. ich auf den Tisch. Esskulutr haben
die Amerikaner ja bekanntlich keine große aber selbst die Selbstversuche in Los
Angeles waren dermaßen widerlich, dass ich an deren Geschmacksnerven ernsthaft
zweifle. Wie sagt Olli doch so schön – Niveau ist keine Creme. Gut ich muss eine
Ausnahme zulassen – sollte man tatsächlich in einen gescheiten Diner gehen,
bekommt man auch was halbwegs ordentliches auf den Tisch – was aber auf Dauer zu
sehr leeren Urlaubskassen führt und 2x täglich schon gar nicht bezahlbar ist ;-)

Sind wir von Las Vegas und San Francisco so begeistert, dass wir es nicht
ausschließen dort noch 1x Urlaub zu machen (Betonung liegt auf dem Wort Urlaub –
nach der anfänglichen Definition würde ich das meinem Mann auch empfehlen ;-) .
Denn leider waren wir in Las Vegas ja ein bisschen „fremdgesteuert“ sodass wir
nicht wirklich viel vom Strip den tollen Hotels, sowie Shows dort gesehen haben.
Wenn ich mich an das Resümee meines Bruders richtig erinnere, hat selbst er
gesagt er möchte Las Vegas gerne seiner Freundin Sarah zeigen, allerdings nur
dann wenn sie sich im Venetian einmieten. Dazu muss man fairer weise sagen, dass
wir ihn im Flamingo ein Zimmer besorgt haben, was sich als absoluter Fehlgriff
erwies. Sowohl das Casino, als auch der Food-Court haben ihre besten Zeiten
schon hinter sich. Nicht umsonst wird es wohl in den Reiseführern als eines der
„ursprünglichsten“ Hotelanlagen am Strip beschrieben. Leider hätten die Zimmer
mehr als eine Renovierung nötig… Dementsprechend schlecht war auch mein
Gewissen als wir ihn dort ablieferten. Aber wie es der Zufall so wollte, bekam
er als erstes Zimmer ein Badezimmer vorgesetzt, das wirklich unter aller Sau war
(aus dem Wasserhahn rann unnachgiebig Wasser). Sodass wir mit ihm wegen diesem
und den nicht vorhandenen Lichtschaltern gleich noch mal an die Rezeption
liefen. Dort konnten wir dann für diese „Unannehmlichkeiten“ immerhin eine
Zimmer-Kategorie höher rausschinden, die zwar immer noch nicht SUPER aber
immerhin AKZEPTABEL war. Mit beruhigterem Gewissen gingen wir dann in unser
Luxus-Resort zurück und redeten uns ein, er muss dort ja nur die Nacht
verbringen – was letztendlich ja auch gestimmt hat – haben wir ihn doch Mo. mit
der Hochzeit voll belagert und dienstags mit an den Hover Damm und unseren
Poolbereich genommen – aber dennoch möchte ich mich noch mal für diesen
Fehlgriff entschuldigen…

Zurück zum Resümee – wie oben schon angekündigt werden wir Las Vegas sicherlich
mindestens noch ein Mal besuchen. Die Stadt ist einfach unglaublich.

Olli wird langsam hibbelig – weil er nicht mehr Schlafen kann und ich auch noch
den Laptop belagere und er somit keine Beschäftigung hat. Ich denke das reicht
als Resümee auch aus und wir schauen uns noch ein wenig Harry Potter an.

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Stadtrundfahrt

Heute sollte es regen – und das tat es auch. Aber erst gegen Mittag, so dass wir vorher noch eine Stadtrundfahrt mit dem Hop-On-Hop-Off-Bus machen konnten. Einmal quer durch SFO und die rote Brücke. Nach dem Essen am Pier 39 noch das Aquarium mitgenommen – schön Mal gesehen zu haben, mehr aber nicht.

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Sunset Cruise

Eine Fahrt mit der Fähre dem Sonnenuntergang der Golden Gate Bridge entgegen. Kurz gesagt – die Tour war richtig schön, wenngleich der Country-Musiker auf Deck II nicht wirklich nötig gewesen wäre. Ach ja – die Tage sind verdammt anstrengend.

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Golden Gate Park, Cliffhouse und Coast Trail

Heute sind wir mit dem Taxi zum Golden Gate Park gefahren. An diesem Wochenende war auch das kostenlose „Hardly Strictly Bluegrass Musik Open Air“

 

An diesem alternativen Abstellgleis konnten wir ohne großes Beileid zu entwickeln getrost vorbeilaufen – zumal schon der Gest… Geruch der seltsam aussehenden, zylindrisch gedrehten Zigaretten, welche hier vermehrt zu sehen waren, abschreckte.

 

Ok, Abstellgleis ist vielleicht etwas zu hart – es waren auch viele normal aussehende Menschen dort.

 

Weiter ging die Wanderung zum Cliff House – einem Restaurant mich wirklich schickem Meerblick. Danach sollte es zur Golden Gate Bridge gehen – nach 70 Minuten wandern wurde uns jedoch klar, dass wir bei diesem Marschtempo unsere Fähre um 17.30 Uhr nicht mehr erreichen konnten.

 

Via GPS sind wir dann Richtung Stadtmitte gelaufen – vorbei an den wahrscheinlich teuersten Grundstücken der Stadt – als die Zeit dann immer noch knapper wurde, haben wir kurzerhand den Bus genommen.

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Fisherman’s Wharf + Cable Car

Nach der Inselerkundung begaben wir uns in Richtung Pier 39. Generell sind in Amerika viele Piers eher als Freizeitpark angelegt und dienen allein der Unterhaltung des Spaßpublikums.

Das Pier 39 ist wirklich ziemlich groß, hat 2 Ebenen mit Verkaufs- und Fahrständen und vielen Fisch- und Fast Food Restaurants. Wir entschieden uns ins Neptun Palace (was für ein Name) zu gehen. Dort aßen wir den besten Fisch in unserem bisherigen Leben…. Hmmmmm war der Lecker.

 

Sie aß einen Mixed Seafood Grill, auf dem sich neben 2 Tiger Prawns, Seebarsch und Lachs auch noch ein Baby-Lobster-Tail befand. Eines göttlicher als das andere…..

 

Aufgrund dieses Geschmacks-Orgasmuses beschlossen wir min. noch Mal vor unserer Abreise hier vorbeizuschauen (Ergänzung: was wir auch taten).

Auf dem weiteren Weg durch Fisherman’s Wharf fanden wir auch einen Cable Car Station, die wir sodann auch gleich ausprobieren mussten. Bergrauf und bergab fuhren wir an der Lombard-Street vorbei bis wir schließlich an der Powell-Street ausstiegen und noch ein wenig in der Einkaufsmeile shoppen gingen.

 

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Alcatraz

Am Samstag ging es für uns mit dem Schiff auf die „Isla de la Alcatrazes“
Leicht geschockt von dem hier vorherrschenden Verfall, erkundeten wir die Insel. Hatten wir doch noch die Bilder von Sean Connery und dem Film The Rock vor uns. Dies wurde wahrscheinlich mehr in einem Nachbau gedreht als auf der echten Insel.
In den Eintrittspreis inkludiert war eine Tour mit einem Audio-Guide um die einzelnen Gefängnisbereiche zu erkunden. Die Führung war sehr interessant, so lernten wir doch alles gleich viel akustischer kennen. Der brühmteste Insasse in Alcatraz war für uns Europäer wohl Al Capone, aber aufgrund einer Syphilis Erkrankung ist er hier drinnen wohl Wahnsinnig geworden.

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Fahrt nach San Francisco

Die zweite Nacht in Yosemite war recht kurz, da wir uns rechtzeitig nach SFO aufmachen wollten. Die Fahrt durch den restlichen Park war wieder gesäumt von vielen Kurven. Der Rest der Fahrt offenbarte uns nur die Einöde von Wiesen und Wäldern in Kalifornien.

 

Um so schöner war dann die Ankunft in Sausalito (Pause im Fisch-Restaurant) und San Francisco. Die Golden Gate Bridge ist größer als man erwartet – zumindest wenn man drüber fährt ;)

 

Unser Hotel Vertigo (Ja – das Vertigo vom Hitchcock-Film) ist noch besser als erwartet. Unseren Sprittfresser noch schnell am Flughafen abgegeben und der Tag war auch schon wieder gelaufen.

 

Ach ja – San Francisco ist nicht nur ne geile Stadt, sondern das Pendant zu Köln – zumindest was die Metro- und Homosexuellen angeht.

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